Kennenlerntag in Zeiten von Corona

By 21. September 2020Oktober 10th, 2020Aktuelles

Kennenlerntag in Zeiten von Corona

Trotz Einschränkungen dürfen sich unsere neuen Klassen kennenlernen.

Jedes Jahr zu Beginn eines neuen Schuljahres finden am Schlossgymnasium die schon traditionellen Kennenlerntage für die neuen Schülerinnen und Schüler der Klasse 7m, 7s und 11c statt. Mit der neuen Klasse 11g und den vielen neuen Mitschülern in der 11m sind in diesem Jahr noch zwei weitere Klassen hinzugekommen. Normalerweise besuchen die Schülerinnen und Schüler jeder neuen Klasse für drei Tage die Geislinger Mühle, um die Mitschüler besser kennenzulernen und eine Klassengemeinschaft auszubilden.

Normal ist im Jahr 2020 aber wenig, und die für unsere Schulgemeinschaft so wichtigen Kennenlerntage standen coronabedingt kurz vor dem Aus, da keine mehrtägigen Ausflüge im ersten Schulhalbjahr erlaubt sind. Um nicht komplett darauf zu verzichten, wurden kurzerhand aus den Kennenlerntagen ein einzelner Kennenlerntag für jede Klasse. Den Ablauf eines Tages schildert Franziska Schurr, die stellvertretende Klassenlehrerin der 7m:

„Nach einer aufregenden Busfahrt erreichte die Klasse 7m voller Energie und Vorfreude die Geislinger Mühle und wurde prompt mit Sonnenschein belohnt. Vor der Kulisse der Kochertal-Brücke erlebte die Klasse einen erlebnisreichen Tag mit vielen Spielen, Musik und Gemeinschaft. Schon beim Aufstellen der Klassenregeln zeigte sich das Verantwortungsbewusstsein und der Gemeinschaftssinn der Schülerinnen und Schüler. Hoffnungen und Wünsche an die kommende Schulzeit am „Semi“ wurden formuliert und auch Bedenken und Sorgen thematisiert. Es war schön zu sehen, wie aus vereinzelten Gruppen zu Beginn des Tages eine große Klassengemeinschaft wurde, in der das ungleiche Geschlechterverhältnis von drei Jungen und 18 Mädchen keine Rolle mehr spielte. Das Gelände der Geislinger Mühle wurde schnell erschlossen, wobei insbesondere das Volleyball- und das Federballspiel großen Anklang fand. Nach dem hervorragenden Mittagessen mit Linsen und Spätzle aus der bewährten „Semi-Küche“ folgten erlebnispädagogische Spiele und eine Musikrunde im Freien. Viel zu kurz – so waren sich alle einig – sei der Tag gewesen und müsse unbedingt wiederholt werden!“